Projekte

Jeder Mensch hat das Recht auf ein Dach über dem Kopf

Ein würdiges Zuhause ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Es ist so viel mehr als nur vier Wände und ein Dach. Es gibt den nötigen Raum, um Kraft zu tanken und sich geborgen zu fühlen. Kinder lernen, spielen und können sich entfalten.1,6 Milliarden Menschen weltweit haben kein solches Zuhause. Sie sind den Witterungen schutzlos ausgeliefert oder h

aben keinen Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Anlagen. Sie leben in Wellblechhütten, notdürftigen Lehmhütten oder überfüllten Räumen. Diese Zustände wirken sich negativ auf sämtliche Lebensbereiche und die Entwicklungschancen der Kinder aus.

Ein würdiges Zuhause ist ein in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgeschriebenes Menschenrecht! Miserable Wohnbedingungen sind gleichzeitig Ursache und Folge von Armut.

Aufgrund der vielseitigen Effekte, die das Zuhause auf seine Bewohner hat, trägt die Arbeit von Habitat for Humanity zu einer Vielzahl der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals/SDG) bei. Im elften Ziel wird dabei ganz konkret auf die Verbesserung der Wohnsituation eingegangen.

Gemeinsam. Für Menschen. In Not. – Erfahren Sie hier von der Arbeit der HoffnungsBAUer

Die HoffnungsBAUer in Kenia

Auch wenn Kenia in den Touristenzentren an der Küste oder im Business District Nairobis vergleichsweise wohlhabend erscheint, herrscht in vielen Regionen starke Armut. Fast die Hälfte der Kenianer lebt von weniger als einem Dollar pro Tag. 2,6 Millionen Waisen, Halbwaisen und anderweitig gefährdete Kinder sowie ein Großteil verwitweter Frauen haben keinen adäquaten Zugang zu grundlegender Infrastruktur. In den Slums des verstädterten Raums leben die Bewohner oftmals in winzigen, fensterlosen Wellblechhütten.

Im ländlichen Raum halten die aus Lehm bzw. Kuhdung gebauten Häuser der Regenzeit vielmals nicht stand und sind nicht selten von Parasiten befallen. Die Gefahr von – für Kinder mitunter lebensbedrohlichen – Krankheiten besteht für die Menschen unentwegt.
Der Bedarf nach sauberem Trinkwasser und würdigem Wohnraum ist immens.

Habitat for Humanity baut in der Region Laikipia Brunnen zur dringend notwendigen Versorgung mit Trinkwasser sowie Häuser.

Die HoffnungsBAUer schaffen ein starkes Fundament für die Zukunft – zum Beispiel für Selina.

Die 60-jährige Witwe Selina lebte zusammen mit ihren vier Enkelkindern in einer kleinen Lehmhütte mit Wellblechdach. Die fünfköpfige Familie hatte weder genügend Platz, noch bot ihre Behausung Schutz vor Regen – denn das Dach war undicht. Auch die Wände waren instabil und teilweise baufällig. Wasser mussten Selina und ihre Enkelkinder aus dem 2 km entfernten Fluss oder einem Teich holen, der aber in der Trockenzeit kein Wasser führt. Selina hat kein sicheres Einkommen und ist auf die Hilfsbereitschaft anderer angewiesen. „Wenn ich nicht mehr da sein sollte, möchte ich meine Enkel in einem sicheren Zuhause wissen“, sagt uns die HIV-positive Selina.

"Ich bin so aufgeregt und glücklich!"

„Die HoffnungsBAUer errichteten ein starkes und würdiges Haus, das ich jetzt mein Zuhause nenne – unvorstellbar! Stellen Sie sich vor,…

„Die HoffnungsBAUer errichteten ein starkes und würdiges Haus, das ich jetzt mein Zuhause nenne – unvorstellbar! Stellen Sie sich vor, ich habe jetzt ein festes Haus mit zwei Schlafzimmern, einer Küche und einem Badezimmer. Ich danke Gott wirklich für Habitat und diejenigen, die daran beteiligt waren, uns aus der alten Hütte, herauszuholen.“

Dies sind die konkreten Veränderungen

Gesundheit & Hygiene

Es gab keine funktionierenden sanitären Anlagen: Jetzt tragen ein Wassertank, eine Latrine und der nahegelegene Brunnen zu einer verbesserten Gesundheit bei.

Bildung

In der maroden Hütte gab es keine Möglichkeit für die Kinder, ungestört Hausaufgaben zu machen: Jetzt haben sie einen sicheren Ort zum Lernen.

Sicheres Zuhause

Die Familie lebte in einem kleinen überfüllten Raum mit undichtem Dach: Jetzt dürfen sie ein sicheres und geräumiges Haus ihr Zuhause nennen.

Selbstwertgefühl

Das Selbstbewusstsein litt enorm unter der Armut: Jetzt hat sich die Lebenssituation stark verbessert und damit auch das Selbstwertgefühl der Familie.

Die HoffnungsBAUer in Malawi

Malawi gehört laut UN Human Development Index zu den ärmsten und am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. Im durch die Agrarlandwirtschaft geprägten Land lebt mehr als die Hälfte der Bevölkerung unterhalb der absoluten Armutsgrenze. Die Wohnsituation unzähliger Menschen ist desolat. Viele Männer, Frauen und Kinder leben häufig in kleinen, überfüllten Hütten ohne Fenster. Zu den großen Problemen gehört darüber hinaus der eingeschränkte Zugang zu trinkbarem Wasser sowie die Kontaminierung von Böden und Gewässern. Erkrankungen wie die Cholera, aber auch schwere Durchfälle können, vor allem für Kinder und geschwächte Menschen, zur tödlichen Gefahr werden.
Diese Zustände stellen eine immense Gefahr für die Gesundheit und Sicherheit der Bewohner dar.

Habitat for Humanity baut mit Hilfe der HoffnungsBAUer Zugang zu sauberem Wasser, über Bohrlöcher, teils mit Pumpenantrieb und Wasserkiosken bzw. Kanalisation. Die Menschen in den Slums der Hauptstadt Lilongwe sind abhängig von Wasser aus Flüssen und Brunnen, die in der Trockenzeit teilweise ausdörren. Der Großteil der Einwohner nutzt zudem traditionelle Latrinen; dabei handelt es sich um Gruben, die nach der Kapazitätsgrenze zugeschüttet werden; aber auch offene Defäkation ist weit verbreitet.

Weder die Gemeinden im Gesamten und Schulen im Speziellen haben eine ausreichende Wasser, Sanitär und Hygiene-Infrastruktur. Da es auch in Schulen kein fließendes Wasser gibt, muss das Wasser in Eimern zum Trinken und zum Händewaschen zu sogenannten „Tippy-taps“ gebracht werden. Sich für das Wasser anzustellen, kostet die Schüler viel Zeit und verursacht Probleme bei der Teilnahme am Unterricht. Fehltage, die direkt oder indirekt durch diese Mängel verursacht werden, sind ein großes Problem für die SchülerInnen. Dazu zählt auch die mangelnde Versorgung für Mädchen während ihrer Monatsregel, dies führt oft zu monatlichem Schulschwänzen aus Scham. Aus diesem Grund werden mädchengerechte Latrinen in Schulen gebaut.

Weitere Schulungen zu Wartungsarbeiten der Pumpe von örtlichen Handwerkern sowie eine Informationskampagne in ausgewählten Siedlungsteilen zur Verbreitung von besseren Hygiene- und Sanitärpraktiken tragen zur Nachhaltigkeit des Projektes bei. In den Schulen soll die Ausbreitung von Krankheiten, die durch verschmutztes Wasser und mangelnde Hygiene verursacht werden, durch Trainings der Schülerschaft zu adäquaten Sanitär- und Hygienepraktiken verringert werden. Aufklärungsarbeit zur Monatshygiene für Müttergruppen sowie Maßnahmen zur Behebung von Vorurteilen im Zusammenhang mit der Monatshygiene inklusive Trainings zur Herstellung von Textilbinden unter Einbeziehung der Gesundheitsbehörde leisten einen wichtigen Beitrag zur Enttabuisierung des Themas und zur Stärkung der Schülerinnen und Frauen in den Gemeinden.

"Wir hatten nur einen Wasserhahn für mehr als 1000 Menschen"

„Bevor Habitat for Humanity den Brunnen an unsere Schule errichtete, standen wir vor vielen Herausforderungen: Wir hatten nur einen Wasserhahn,…

„Bevor Habitat for Humanity den Brunnen an unsere Schule errichtete, standen wir vor vielen Herausforderungen: Wir hatten nur einen Wasserhahn, der mehr als zehn Mitarbeiter und Tausend Schüler versorgen musste. Stellen Sie sich vor, wir hatten öfters die Situation, dass die Hausmeister unsere Toiletten nicht saubermachten und die Schülerinnen und Schüler ihre Klassenzimmer nicht aufwischen konnten, wenn der Wasserhahn einige Wochen lang defekt war. Vom Durst der Kinder ganz zu schweigen. Wegen des andauernden Wassermangels konnten wir leider unseren Gemüsegarten nicht halten. Das war besonders für die Kinder sehr schlimm. Der Brunnen hat das alles zum Guten verändert.“ Anne – Lehrerin an einer Grundschule in Malawi

Dies sind die konkreten Veränderungen

Gesundheit & Hygiene

Es gab keine funktionierenden sanitären Anlagen: Jetzt tragen sichere Wasserquellen, Latrinen und Hygieneschulungen zu einer verbesserten Gesundheit bei.

Bildung

Mädchen, die vorher wegen ihrer Periode viele Fehltage in der Schule hatten, können jetzt dank mädchengerechter Latrinen und der Enttabuisierung von Menstruation wieder regelmäßiger zur Schule kommen.

Sicheres Sanitäre Anlagen

Die Nutzung von Latrinen nahe eines Wohnhauses bietet eine höhere Sicherheit besonders für Frauen und Mädchen.

Gemeinschaftsgefühl

Durch sichere Wasserzugänge in Gemeinden und die Einbindung der Communities in die Nutzung und Wartung, steigt das Gemeinschaftsgefühl enorm.

Wir bauen. Gemeinsam. Für Menschen in Not.

Unternehmen des Baugewerbes und der Immobilienbranche, ganz gleich ob Bauunternehmen, Immobilienentwickler, Makler, Architekten und Ingenieure, Baustoffproduzenten und -händler oder Handwerksbetriebe…

Unternehmen des Baugewerbes und der Immobilienbranche, ganz gleich ob Bauunternehmen, Immobilienentwickler, Makler, Architekten und Ingenieure, Baustoffproduzenten und -händler oder Handwerksbetriebe – sie alle arbeiten jeden Tag dafür, dass Menschen glücklich in ein neues Zuhause ziehen oder ihr bestehendes verbessern können. Jetzt bauen sie Hoffnung.

Die HoffnungsBAUer unterstützen die Arbeit der Hilfsorganisation Habitat for Humanity und engagieren sich damit für benachteiligte Menschen in Katastrophengebieten, Entwicklungsländern und anderen beeinträchtigten Regionen. Gemeinsam verhelfen sie zu Stärke, Stabilität und Selbstbestimmung. Die Projekte sind ein Kampf gegen Armut und Chancenlosigkeit – weil jeder ein Zuhause braucht!