Der letzte Bautag begann noch einmal mit unserem gemeinsamen Aufwärmen, bevor wir uns an die letzten Aufgaben machten. Die Vorfreude auf die Übergabe war überall zu spüren.
Ein letztes Mal Mörtel mischen, ein letztes Mal Bausteine schleppen, ein letztes Mal Fugen schließen. Ein Team kümmerte sich um das Einsetzen der Fenster, während an der Latrine die letzten Arbeiten erledigt wurden. Diese bekam ihr Dach und damit war auch dieser Teil des Projekts abgeschlossen. Anschließend hieß es: aufräumen und den Hof für die Übergabezeremonie vorbereiten. Aus der Baustelle sollte für diesen besonderen Moment ein ansprechender Ort werden.
Auch der Abschied von den Schülerinnen und Schülern der Community School gehörte zu diesem letzten Tag. Vor dem Mittagessen wurde noch einmal viel gelacht. Besonders schön wurde es, als Patrick zum gemeinsamen Tanzen animierte und wir alle eine kleine Tanzeinlage einlegten.
Am Nachmittag stand die Übergabezeremonie des Hauses an. Gemeinsam mit der Community und Habitat for Humanity Zambia feierten wir die Fertigstellung des Hauses. Mit Musik, Gesang und Tanz wurde das Haus feierlich und zugleich sehr emotional an die neuen Besitzer übergeben.
Wir steuerten noch eine traditionelle Geste zur Zeremonie bei: Brot und Salz als Zeichen für Gastfreundschaft, Glück und ein gutes Zuhause. Dazu überreichten wir unsere guten Wünsche für die Familie und ihr neues Heim.
Nach fünf intensiven Tagen voller Arbeit, Begegnungen, Lachen und gemeinsamer Erlebnisse durften wir erfahren, worum es bei den HoffnungsBAUern eigentlich geht: Nicht nur ein Haus ist entstanden, sondern ein Zuhause – und damit ein Stück Hoffnung für die Zukunft
Wir gehen mit vielen schönen Erinnerungen und der Gewissheit nach Hause, gemeinsam etwas Bleibendes geschaffen zu haben.





