Der vierte Bautag begann wie gewohnt: Ankommen, kurz aufwärmen und dann gemeinsam loslegen. Auf der Baustelle warteten wieder viele unterschiedliche Aufgaben auf uns, sodass wir uns in Teams aufteilten.
Ein Team arbeitete weiter an den Mauern der Latrine, während ein zweites Team weitere Holzbalken für den Dachstuhl mit Schutzlasur behandelte, damit das Material nicht von Schädlingen angegriffen werden kann. Somit wurden die Balken Schritt für Schritt für ihren späteren Einsatz vorbereitet.
Im Laufe des Vormittags kam eine weitere wichtige Aufgabe dazu: Die Fassade wurde poliert und die Steine gründlich gesäubert. Damit ist das Haus für den nächsten Bauabschnitt vorbereitet und die Mauern können morgen schön sauber in den Mittelpunkt rücken.
Parallel dazu wurde es auf dem Dach spannend: Die ersten Arbeiten an der Holzkonstruktion für den Dachstuhl begannen, die von den örtlichen Handwerkern ausgeführt werden. Langsam bekommt das Haus damit sein endgültiges Gesicht – und die Vorfreude auf den morgigen Tag steigt.
Am Ende des Tages konnten wir auf ein richtig sichtbares Ergebnis schauen: Die Latrine stand, das Haus war bereits verputzt und sauber, und die ersten Teile der Dachkonstruktion waren in Angriff genommen.
Ein langer, aber sehr erfolgreicher Tag liegt hinter uns. Stein für Stein, Balken für Balken – die Hoffnung bekommt ein Zuhause.
Wort des Tages: „Ach, Kwacha!“ (die Sambische Währungseinheit)


