Meet the Volunteers: Philip

Während unseres Freiwilligeneinsatzes und darüber hinaus möchten wir die Menschen, die in Sambia auf der Baustelle aktiv sind, vorstellen. Denn wir denken: sie haben ihre eigenen Einträge in unserem Baustellentagebuch verdient.

Meet Philip!

HoffnungsBAUer-Unternehmen: Kempen Krause Ingenieure GmbH

Position im Unternehmen: Projektleiter in der Tragwerksplanung

Seit fast 10 Jahren ist Philip schon im Unternehmen. Besonders schätzt er an seinem Beruf, dass die Arbeit abwechslungsreich, anspruchsvoll und spannend ist. Er begleitet Projekte von der ersten Idee bis zur finalen Umsetzung und ist teilweise auch bei Abnahmen dabei. Dabei arbeitet er eng mit einem Team aus zwei bis drei Ingenieuren und Zeichnern zusammen. Zu seinen Projekten gehören unter anderem Industriegebäude wie Hochregallager und Produktionsstätten.

Auf die Reise nach Sambia wurde Philip durch eine Präsentation von Dr. Krause aufmerksam, der bereits mit den HoffnungsBAUern in Kenia war und von seinen Erfahrungen berichtet hatte. Auch Philip selbst ist viel gereist und war unter anderem bereits in Mexiko bei einem Hilfsprojekt für einen örtlichen Schulbau. Als im Unternehmen eine Präsentation für alle Interessierten stattfand und anschließend zur Interessenbekundung aufgerufen wurde, meldete er sich an. Von insgesamt 14 Interessierten wurden schließlich zwei Personen ausgelost.

Seine Hauptmotivation für die Reise war die Abwechslung zum Büroalltag. Statt am Schreibtisch zu sitzen, wollte er körperlich mit anpacken, harte Arbeit leisten und am Ende des Tages ein direkt sichtbares Ergebnis sehen. Gleichzeitig war für ihn der soziale Aspekt sehr wichtig. Durch seine bisherigen Reisen hat er erlebt, wie herzlich Menschen ihn in anderen Ländern empfangen haben. Umso schöner findet er die Möglichkeit, nun selbst etwas zurückzugeben.

Eine Sache, die auf der Baustelle anders läuft als in seinem beruflichen Alltag, ist der Einsatz von Technik und die Art der Zusammenarbeit. Für Philip ist es eine interessante Erfahrung zu sehen, wie viel auch mit einfacheren Mitteln möglich ist.Die Stimmung auf der Baustelle erlebt er als besonders gut. Er findet es schön, dass die Helferinnen und Helfer nicht nur auf der Baustelle arbeiten, sondern auch in die Community eingebunden werden. Gerade dieser soziale Aspekt macht die Erfahrung für ihn besonders wertvoll.

Die Menschen in Sambia erlebt Philip als unglaublich herzlich, freundlich und offen. Besonders beeindruckt ihn die Begegnung mit der Community. Gleichzeitig nimmt er sehr deutlich wahr, wie groß die Unterschiede zwischen Arm und Reich sind und welche Herausforderungen damit verbunden sind. Auch landschaftlich findet er das Land sehr beeindruckend. Die Reise ermöglicht ihm, nicht nur die schönen Seiten des Landes zu sehen, sondern auch die Probleme und Lebensrealitäten der Menschen unmittelbar wahrzunehmen.

Vom Projekt selbst hat Philip einen sehr positiven Eindruck. Er erlebt den Aufbau als sehr strukturiert und die Organisation als ausgesprochen professionell – sowohl auf der Baustelle als auch bei allem, was darüber hinaus dazugehört. Er fühlt sich während der Reise sehr gut umsorgt und schätzt es, dass alles so gut organisiert ist.

Zum Abschluss möchte Philip vor allem ein großes Dankeschön an Habitat for Humanity und Kempen Krause Ingenieure GmbH aussprechen, die diese Erfahrung ermöglicht haben.

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