Meet the Volunteers: Viki

Während unseres Freiwilligeneinsatzes und darüber hinaus möchten wir die Menschen, die in Sambia auf der Baustelle aktiv sind, vorstellen. Denn wir denken: sie haben ihre eigenen Einträge in unserem Baustellentagebuch verdient.

Meet Viki!

HoffnungsBAUer-Unternehmen: Dornieden Gruppe

Position im Unternehmen: Controlling

Viki, kurz für Viktoria, arbeitet im Controlling und beschäftigt sich unter anderem im Projektcontrolling mit der Kostenverfolgung, -kontrolle und -steuerung der verschiedenen Gewerke innerhalb eines Bauprojekts. Was sie an ihrem Job besonders mag, ist der Austausch mit Menschen. Es geht für sie nicht nur darum, Zahlen und Kosten im Blick zu behalten, sondern auch darum, diese gemeinsam mit anderen zu besprechen, zu diskutieren und Lösungen zu finden. Dadurch ist ihre Arbeit sehr abwechslungsreich und vielseitig.

In der Dornieden Gruppe besteht bereits aus früheren Freiwilligeneinsätzen ein Bewerbungsprozess, der ein Motivationsschreiben beinhatlet. Damit hat sie sich beworben und wurde anschließend ausgelost.

Ihre Hauptmotivation war, das Land noch einmal aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Sie war bereits einmal in Sambia und wollte bei diesem zweiten Besuch bewusst mehr erleben als die typische Touristenperspektive. Vor allem der Kontakt mit den Menschen und die Möglichkeit, etwas zurückzugeben, waren für sie wichtige Gründe für die Reise.

Eine Sache, die auf dieser Baustelle vollkommen anders läuft als in ihrem Unternehmen, ist die Bauweise. Bei den Projekten von Dornieden wird hauptsächlich mit  Betonfertigteilen gearbeitet – hier wird dagegen Stein für Stein gebaut. Dadurch bekommt sie noch einmal einen ganz anderen Einblick in die Arbeit auf einer Baustelle.

Ihr Eindruck von Sambia und den Menschen hier ist sehr positiv. Die Menschen sind ihr gegenüber sehr höflich und freundlich, und sie fühlt sich hier wohl.

Auch das Projekt erlebt sie als bereichernd. Sie findet es besonders cool, dass sie selbst mit anpacken und mitbauen kann und am Ende des Tages direkt sieht, was sie geschafft hat. Gleichzeitig geht es nicht nur um das einzelne Projekt: Durch die Reise bekommt sie auch ein viel besseres Verständnis für die Arbeit von Habitat for Humanity und dafür, was hinter den Projekten steckt.

Die Erfahrung hier hat bei ihr außerdem etwas angestoßen: Sie kann sich gut vorstellen, auch zu Hause ehrenamtlich aktiv zu werden. Die Reise hat ihr gezeigt, wie schön es sein kann, etwas für andere Menschen zu bewirken und gleichzeitig persönlich daran zu wachsen.

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