Meet the Volunteers: Patrick

Während unseres Freiwilligeneinsatzes und darüber hinaus möchten wir die Menschen, die in Sambia auf der Baustelle aktiv sind, vorstellen. Denn wir denken: sie haben ihre eigenen Einträge in unserem Baustellentagebuch verdient.

Meet Patrick!


HoffnungsBAUer-Unternehmen: Kempen Krause Ingenieure GmbH

Position im Unternehmen: stellvertretender Fachbereichsleiter Bauphysik-Gebäudezertifizierung

In seiner Position verbindet er Leitungsaufgaben mit der praktischen Durchführung von spannenden Projekten. Er mag besonders die Mischung aus der Zusammenarbeit im Team sowie die Bearbeitung der Themen Wärmeschutz, Bau – & Raumakustik und Nachhaltigkeit.

Auf die HoffnungsBAUer-Aktion wurde Patrick durch eine firmeninterne Präsentation von Herrn Dr. Krause aufmerksam, bei der auch angekündigt wurde, dass eine Beteiligung an Freiwilligeneinsätzen der HoffnungsBAUer künftig jedes Jahr stattfinden soll. Patrick fand die Freiwilligeneinsätze sehr spannend, hat aber drei kleine Kinder und sah sich so erst nicht in der Lage eine Woche nicht zuhause zu sein. Eine genehmigte Mutter-Kinder-Kur zur gleichen Zeit machte es dann kurz vor Ablauf der Bewerbungsfrist dann doch noch möglich und er wurde tatsächlich ausgewählt.

Seine Motivation für die Reise war vor allem die Lust auf eine besondere Erfahrung und die Möglichkeit, Menschen direkt zu helfen und etwas Gutes zu tun. Patrick ist bereits viel gereist, empfindet es aber als etwas ganz anderes, vor Ort selbst mit anzupacken. Reine Spenden sind für ihn oft weit weg und abstrakt. Hier erlebt er unmittelbar, wie sehr sich die Menschen über die Unterstützung freuen. Gleichzeitig sieht er die Reise auch als persönliche Herausforderung, durch die er sich selbst weiterentwickeln kann.

Auf der Baustelle läuft vieles anders als in seinem beruflichen Alltag. Hier wird weniger geplant und dafür direkter gehandelt und gemacht. Die Arbeit ist unmittelbarer und spontaner, was für ihn eine spannende Erfahrung ist.

Seinen Eindruck von Sambia beschreibt Patrick als sehr prägend. Er nimmt die deutlichen sozialen und wirtschaftlichen Unterschiede im Land wahr und erlebt gleichzeitig die Menschen als ausgesprochen freundlich und herzlich. Besonders emotional war für ihn bereits am ersten Tag der Willkommensgesang eines Schulmädchens. Dieser Moment ging ihm sehr nahe und brachte ihn fast zu Tränen.

Auch das Projekt erlebt Patrick als sehr eindrucksvoll. Die Organisation der Baustelle ist aus seiner Sicht weniger strukturiert, als er es aus Deutschland gewohnt ist. Gleichzeitig ist er sehr fasziniert von den Arbeitern vor Ort und davon, mit welchem Einsatz sie die Arbeiten erledigen. Auch wenn auf den ersten Blick vieles durcheinander wirkt, erkennt er darin eine eigene Struktur und einen funktionierenden Ablauf.

Patrick würde sich wünschen, dass Kempen Krause Ingenieure die HoffnungsBAUer-Aktion auch in Zukunft weiterführt. Die enge Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort und der direkte Austausch seien etwas, das man im normalen Alltag und selbst auf Reisen nur schwer in dieser Form erleben könne.

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