Gemeinsam Stein für Stein – der erste Tag auf der Baustelle

Früh am Morgen begann unser Tag mit der Sicherheitseinweisung auf der Baustelle und der Erläuterung unserer Aufgaben vom Bauleiter.

Eine Kette entsteht, und gemeinsam transportieren wir die einzelnen Bausteine an ihren Platz auf der Baustelle

Zwischendurch wird Mörtel vorbereitet. Wasser, Zement und Sand werden miteinander vermischt, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Dann geht es weiter: Mörtel auftragen, Stein ausrichten, andrücken, den nächsten Stein nehmen.

Und während die einzelnen Mauern und Wände langsam höher werden, und die Umrisse der drei Räume immer deutlicher werden, wird uns deutlicher, was hinter unserer Arbeit steckt: Für eine Familie entsteht ein Zuhause. Ein Ort zum Leben, zum Zusammenkommen und für die Zukunft.

Unsere Pause verbringen wir in der Schule der Community, der Blessed Hope School. Hier werden über 675 Kinder im Alter von drei bis dreizehn Jahren unterrichtet. Wir werden freundlich willkommen geheißen, lernen die Lehrerenden und einige der Schüler:innen kennen, sitzen zusammen, essen, erzählen und lassen die Eindrücke des Vormittags auf uns wirken. 

Am Nachmittag geht es zurück auf die Baustelle. Mittlerweile sind die Arme natürlich schwerer als am Morgen und die Hitze macht sich bemerkbar.

Noch ein Stein. Noch eine Schicht Mörtel. Noch ein Stück Mauer.

Am Ende des Tages schauen wir auf das, was gemeinsam entstanden ist. Vielleicht sieht es auf den ersten Blick nur nach einer weiteren fertigen Reihe von Bausteinen aus – für uns ist es ein kleiner Erfolg Richtung eigenes Haus für die Familie.

Wir gehen daher müde von der Baustelle – aber mit einem guten Gefühl – und mit freudigem Blick auf den nächsten Tag.

Unser Wort des Tages: Muli bwanji? (Hallo, wie gehts?)

 

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