Hilfe für Kenia – eine Herzensangelegenheit

Es ist noch kein Jahr her, dass sich die HoffnungsBAUer aktiv in Kenia engagiert haben und innerhalb von nur einer Woche an zwei Häusern für zwei Familien in Laikipia gebaut haben. Auch den Bau eines wichtigen Brunnens unterstützte die Initiative. Dort haben wir eine ganz besondere Verbindung zu dem Land und den Menschen aufgebaut. Deshalb unterstützen wir jetzt das Covid-19-Nothilfeprojekt zur Eindämmung der Virusübertragung.

 

Bitte unterstützen Sie zusammen mit
unseren HoffnungsBAUern dieses Hilfsprojekt

mit Ihrer Spende
oder nehmen Sie direkt Kontakt auf!

 

Installation von 100 mobilen Handwaschstationen mit Wasser und Flüssigseife an Knotenpunkten für den täglichen Bedarf von 100.000 Personen

Verteilung von Hygiene-Sets (Mund- und Nasenschutz, Flüssigseife, Handdesinfektionsmittel) an etwa 20.000 Haushalte  

  

Ausgabe von Geldtransfers an bis zu 200 besonders gefährdete Haushalte, um den Zugang zu Nahrungsmitteln sicherzustellen

  

SMS-Informationskampagne in lokalen Sprachen

Wasser für Schulen in Malawi

Nach der Schließung der Schulen in Malawi aufgrund der Corona-Pandemie im März 2020, sollen Schülerinnen und Schüler die Schulen im Oktober wieder besuchen können. Zumindest theoretisch. Praktisch allerdings setzt eine Öffnung der Schulen voraus, dass: „In allen Schulgebäuden sicherzustellen ist, dass Handwaschstationen (Wasser und Seife oder Handdesinfektionsmittel auf Alkoholbasis) am Eingang zu den Klassenzimmern, der Bibliothek, den Speiseräumen, Wohnheimen und Verwaltungsbüros sowie bei den Toiletten vorhanden sind“.

In vielen Schulen im ganzen Land ist die sichere Wasserversorgung nicht gewährleistet – auch hygienische Handwaschanlagen sind rar. Das bedeutet, dass die Schulen, die keine sichere Wasserversorgung haben, ihre Tore geschlossen halten müssen.

Mit einem Betrag von 10.000 € kann eine Schule in der Projektregion durch Wasserversorgung mit Brunnenbau, der Errichtung von Handwaschanlagen und Trainings zur Seifenherstellung öffnen und das Hygienekonzept des Bildungsministeriums in Malawi erfüllen.

Um Kindern in Malawi den Schulbesuch zu ermöglichen, helfen Sie mit oder nehmen Sie direkt Kontakt auf!

 

 

 

Erschließung von Brunnen an 15 Schulen, um auch in Zukunft eine gesicherte Wasserversorgung für Schülerinnen und Schüler herzustellen. Zudem werden lokale Wasserkommittees für die weitere Wartung der Brunnen ausgebildet.

Bereitstellung von Handwascheinrichtungen in 75 Schulen in den Projektgebieten Chikwawa und Lilongwe

  

Trainings für Müttergruppen zur Seifenherstellung – das ist günstiger und sichert die kontinuierliche Versorgung mit Seife.

  

Bereitstellung von Gesichtsmasken für besonders benachteiligte SchülerInnen

Die HoffnungsBAUer zeigen Solidarität und bauen weiter

Die HoffnungsBAUer lassen nicht nach und setzen sich weiterhin ein. Die kontinuierliche Unterstützung der Hilfsprojekte von Habitat for Humanity mit dem Fokus auf das Zuhause samt Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Anlagen ist der Schlüssel dazu, dass die Folgen der Pandemie auch in unseren Projektländern gemindert werden.

Wir bauen. Zusammen. Für Menschen in Not. Gemeinsam legen wir den Fokus auf ein sicheres Zuhause. Denn wir alle erfahren derzeit zweifellos, wie wichtig das Zuhause ist. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass so viele Menschen wir möglich, ein Heim ihr Zuhause nennen können, das sie vor Krankheiten wie Covid-19 schützen kann.

Hoffnung im Zeichen von Covid-19

Vor dem Hintergrund der aktuellen Covid-19-Pandemie ist der Fokus der Hilfsprojekte um Maßnahmen rund um das Zuhause essentieller denn je.

Es ist unmöglich zu Hause zu bleiben, wenn man keines hat. Dies betrifft mindestens 1,6 Milliarden Menschen weltweit, die in unzulänglichen Unterkünften – oftmals in dicht besiedelten informellen Siedlungen leben. Für sie ist es nahezu unmöglich, die notwendige physische Distanz zu wahren. Auch die Umsetzung von Hygienemaßnahmen ist für 1,2 Millarden von ihnen schwierig, da sie ohne Zugang zu sicherer Wasserversorgung und sanitären Anlagen leben. 
So auch in unseren Projektländern Kenia und Malawi. Viele Menschen haben kein sicheres Zuhause, in das sie sich zurückziehen können. Familien leben zusammen auf engstem Raum in einer kleinen heruntergekommenen Behausung ohne sicheren Zugang zu Wasser, Handwaschanlagen und Seife. Die Umsetzung der lebenswichtigen Hygienemaßnahmen ist aufgrund der strukturellen Armut auch unter nicht pandemischen Umständen eine große Herausforderung. Die Lebensumstände erschweren der Bevölkerung die Einhaltung sozialer Distanz. Die lokalen Gesundheitssysteme sind zudem nicht imstande, Erkrankten die notwendige Versorgung zu ermöglichen.